Sonntag, 27. November 2016

WoRüBli 1

Die erste Woche in São Paulo ist bereits durch, hier ein kleiner Wochenrückblick:

Montag:
Vormittag erster informeller Besuch in der Schweizerschule (Hallo, herzlich willkommen, schön seid ihr da etc.)
Nachmittags haben wir uns im Quartier unseres Stadtteils umgesehen (Stadtteil "Santo Amaro", Quartier "Alto da boa vista"), d.h. Markthalle, Frucht/Gemüsemarkt, Shoppingcenter etc. dabei Sim-Karten gesucht (erfolglos).

Dienstag:
Ui, der erste Ausflug mit Bus (Busfahren fordert einen eigenen Post, da äusserst komplex!) richtung Stadtzentrum. Die Avenida Paulista hoch und runter spaziert, dabei Sim-Karten gesucht (beim vierten Anlauf erfolgreich ;-) Wer die Nummer möchte, per PM oder Whatsapp fragen), anschliessend Erholung im grossen Stadtpark "parque do Ibirapuera".

Mittwoch:
Vormittag zweiter Besuch in der Schule, diesmal inkl. offizieller Führung und Sitzung (habe meine Lektionenübersicht mit Erklärungen erhalten. Wie erwartet: Deutsch, Kultur und Kunst, Englisch und Theater).
Nachmittags eine erste Runde Wohnungsbesichtigungen mit unserer Maklerin. Die Wohnungslage ist zur Zeit zu unseren Gunsten, d.h. sehr viel Leerstand. Sie konnte uns in unserem favorisierten Viertel gleich 6 Wohnungen zeigen. Das war spannend. Die Wohnungen von "naja" bis "gut".

Donnerstag:
Vormittags Preise checken in einem grossen Shoppingcenter (Ibirapuera), anschliessend wieder Erholung im Park ;-), nachmittags erster Coiffeurbesuch für mich.

Freitag:
Vormittags zweite Runde mit der Maklerin. Diesmal nur eine Wohnung, dafür diejene welche - haben wollen! Jetzt dürfen sich der Schuldirektor, die Maklerin und der Besitzer um den Mietpreis streiten und wir warten ab (den Listenpreis wollen/können wir uns nicht leisten, da sollte aber eine Reduktion machbar sein).
Nachmittags waren wir bei eine Lehrerin der Schule zu Hause. Da sie inzwischen ein kleines Baby hat, kehrt sie mit ihrer Familie nach sechs Jahren in die Schweiz zurück. Leider hat sie fast ihren gesamten Hausrat bereits verkauft, aber was noch zu haben war, haben wir erstanden (so spannende Sachen wir Staubsauger, Bügeleisen, Ventilator, Wäschekorb, Geschirr...).

Samstag:
Ausflug ins Zentrum, Viertel "Liberdade" (Asiaten) und "Bixiga" (Italiener), anschliessend eine dreistündige Tour mit dem Doppeldecker Touribus (den gibt es hier erst seit diesem März und sie sind wahnsinnig stolz drauf).

Sonntag:
Im Yachtclub Santo Amaro am See den Sonntag versonntagt. War super.

Das Wetter jeden Tag ziemlich ähnlich, am Morgen blauer Himmel und angenehme Temperatur, gegen Mittag Wolkenbildung, am Nachmittag eher schwül-warm, abends häufig Nieselregen.

Auf in die nächste Woche (und Daumen drücken für die Wohnung)











Dienstag, 22. November 2016

die ersten Tage

Bestätigtes:
- in Brasilien ist alles eine Nummer Grösser (eine Kleinstadt hat ca. 500'000 Einwohner)
- ohne Plastikgeld geht nichts
- ohne Steuernummer geht auch nicht viel (haben wir zum Glück bereits)
- im November ist tatsächlich Sommer :-)
- Fleisch!
- die Brasilianer (und natürlich Brasilianerinnen) sind freundlich
- ja, Sao Paulo ist gigantisch gross
- ja, im Stadtviertel meiner Schule ist es wirklich grün, ruhig und fühlt sich nicht nach Grossstadt an

Überraschendes:
- zu einer Sim-Karte zu kommen ist ein grösseres Unterfangen
- es kann fast niemand Englisch (es lohnt sich definitiv vor Antritt einer Brasilienreise Portugiesisch zu lernen)
- nein, es stinkt nicht (oder wir waren noch an keinem solchen Ort)
- nein, es liegt nirgends Müll rum (oder nicht mehr als in der Schweiz)
- nein, es ist nicht alles super-günstig, viele Dinge kosten ähnlich/gleich/mehr als in der Schweiz (Restaurants, Hotel, Elekronikartikel, Autos, Möbel, Shampoo, sämtliche Importartikel (eine Tafel Lindt-Schoggi kostet ca. 7.- CHF)...)
- ich kann zwar während einer 17tägigen Reise 8 Bücher lesen, aber das einzige, das ich lesen sollte, vergessen (sorry, liebe Lesegruppe)



Erster Tag in Santos bei stürmischem Wetter

Santos (2. Tag) bei schönem und heissem Wetter 


Aussicht Novotel Santos

Sao Paulo, Parque Ibirapuera

der Garten in unserem provisorischen Zuhause

Freitag, 18. November 2016

Überfahrt

Nach 18 Tagen auf See, haben wir nun wieder Land unter den Füssen.
Die Idee, mit dem Frachtschiff zu reisen, finden wir auch heute noch gut, resp. sehr gut.
Wenn der Kaffee an Bord nicht gar so grässlich gewesen wäre, hätten wir uns wohl glatt geweigert, auszusteigen. Es war einfach nur grossartig.
Nein, es war uns überraschenderweise nie langweilig, nein, wir waren auch nie seekrank.
Die Tage waren durch die drei Mahlzeiten (0730, 1200, 1730) strukturiert, dazwischen haben wir sehr viel gelesen, Portugiesisch gelernt, auf das Meer geschaut, im „Gym“ etwas Sport gemacht und „eifach e chli gsi“.
Knappe drei Wochen ohne berufliche, häusliche etc. Verpflichtungen und quasi Internet-frei sind durchaus entspannend und empfehlenswert.
Es fühlt sich wie ein „Reset“ an, gute Bedingungen für den Start in einem neuen Land.
Wir sind gespannt!
(Und natürlich waren wir froh, dass wir Gäste waren und nicht arbeiten mussten. Die Arbeitsbedingungen erschienen uns zwar deutlich besser als auf einem Kreuzfahrtschiff, aber ein Honiglecken scheint auch das nicht zu sein...).
Es grüssen Hai und Seestern










Captain und 1. Offizier haben sich täglich zwischen 2010 und 2100  hier vergnügt (direkt über unserer Kammer.... jedes PingPongBälleli, welches neben der Platte landete wurde von uns deutlich registriert ;-))

Damit habe ich mich täglich bewegt und immerhin fast ein zusätzliches Kilo verhindert





unser Gourmetrestaurant (?!)





Samstag, 29. Oktober 2016

nächster Halt Brasilien

So, die Liste ist abgearbeitet...



der Hausrat auf dem Estrich verstaut...




das Gepäck gepackt....



eine Woche Ferien an der ostfriesischen Nordsee genossen...



und am Montag Vormittag dürfen wir auf die Cap San Lorenzo einschiffen.



Wer lesen möchte, wie ein anderer Reisender diese Reise erlebte, kann auf seinem Blog nachlesen (und viele Fotos schauen):

http://reiselust.me/deutschland/fruehere-berichte/101-125/104/index.html

Unsere aktuelle Schiffsposition kann man sich auch ansehen:

https://www.marinetraffic.com/de/ais/details/ships/shipid:297177/mmsi:255805699/vessel:CAP%20SAN%20LORENZO


Voilà ;-)
Wir sehen/hören/lesen uns in drei Wochen in Brasilien wieder.


Sonntag, 21. Juli 2013

Newfoundland

Letzte Woche haben wir erfolgreich unser Chateau vorverkauft, sodass wir noch entspannten letzten Wochen entgegen sehen können.
Wir haben die Gelegenheit genutzt und sind somit inzwischen in unserer zehnten Provinz angelangt, Newfoundland. Nicht ganz einfach, diese riesige Insel zu bereisen, aber schön! Das Wetter ist zur Zeit etwa so abwechslungsreich wie die Landschaft, von 10 Grad nachts bis 30 Grad, von Nebel, Regen, Sonne, Wind - alles da.








Samstag, 6. Juli 2013

Nova Scotia

Nach über 2 Monaten und acht Provinzen sind wir seit gestern in Nova Scotia (nach Lake Huron kam Ottawa, Montreal, Quebec, New Brunswick und Prince Edward Island.)
Unser Chateau hat uns ohne Mätzchen brav bis hierher gebracht.
Nun heisst es langsam einen Käufer dafür finden, und uns überlegen, wann wir wie nach Hause kommen....
Aber noch werden wir etwa einen Monat geniessen!