Dienstag, 11. Dezember 2012

Countdown


Steuern 2012 bezahlt – check
Geld zurückerhalten – check
Auf Gemeinde abgemeldet – check
Wohnung geräumt/geputzt/abgegeben – check
Hausrat verkauft/verschenkt/verpackt – check
Habundgut in 10 Taschen/Koffer verpackt – check
Gepäck bereits auf dem Weg nach Genf Flughafen – check
Seit 3.5 Wochen rauchfrei – check
Im Süden nochmals ausgiebig die Sonne geniessen – check
Bereit für Raincouver – check
Noch 3 mal schlafen– ;-) 




Samstag, 21. April 2012

Nachschlag Kreuzfahrtschiff


Immer wieder kommt es vor, dass ich nach weiteren Kreuzfahrt-Geschichten gefragt werde. Nicht ganz einfach für mich, kann ich doch schon nach lumpigen vier Wochen an Bord nicht mehr beurteilen, was „normal“ ist und was nicht, resp. welche Geschichten für Aussenstehende interessant sein könnten. Wer also mehr Stories hören möchte, muss mich am besten mit konkreten Fragen löchern und genügend Zeit mitbringen, es könnte sein, dass ich in’s Erzählen gerate...
Auf Youtube gibt es einen Film, wo eine Journalistin undercover als Service auf einem Kreuzfahrtschiff angeheuert hat. Auch in 30 Minuten Film kann man nur sehr schlecht das Leben an Bord einfangen, aber immerhin. Sie ist auf einem anderen Schiff und für eine andere Firma tätig, grundsätzlich könnte ich jedoch ihre Erlebnisse unterschreiben.
Wer sich dafür interessiert, schauen lohnt sich.

P.S. Auch wenn die Jungs von Züri West an Konzerten nicht mehr so rocken wie vor 20 Jahren, „s’fägt“ auch heute noch ;-)


Mittwoch, 11. April 2012

Unfreiwillig Ferien


Sodeli, da wär ich mal wieder. Seit Mitte März bin ich nun also wieder als Lehrerin unterwegs. Macht erstaunlich viel Spass, ist aber als Stellvertreterin deutlich angenehmer, als wenn ich festangestellt wäre. Keine Sitzungen und auch sonst nix ausser Unterricht und Vorbereitung. Tiptop. Die 40 Kiddies (Teenies, Jugendliche, Fasterwachsene) sind mehrheitlich ein „flotter Haufen“, mit welchen sich gut arbeiten lässt.
Da das Wetter Mitte März traumhaft war, gab’s dann glatt ein bisschen Stress, da nebst unterrichten die Vorbereitungen für die Saisoneröffnung der Sommerbeiz anstanden.
Am 22. März war’s dann soweit, die Sommerbeiz konnte eröffnet werden.
Auch da zu arbeiten macht Spass. Draussen, Sonne, schönes Plätzchen, nette Gäste und anonsten kann man sich alleine durch den Tag wursteln, da immer nur eine/r arbeitet.
Das heisst, alles wäre eigentlich wunderbar, wenn jetzt nur nicht das Wetter derart sch... wäre. Jetzt wo ich Schulferien habe, somit Zeit für die Sommerbeiz hätte, seit Tagen Wetterdrama und keine Besserung in Sicht. Für mich also aktuell Zwangsarbeitslosigkeit.
Fühlt sich komisch an, wenn man eigentlich arbeiten möchte, aber nicht kann. Tja, da muss ich wohl durch. Wenn die Ferien vorbei sind, wird’s bestimmt wieder schön...

Mittwoch, 21. März 2012

der Frühling ist da

sobald ich mal wieder etwas Zeit finde, werde ich ein Update verfassen, für heute muss soviel genügen:
Juhui, morgen Donnerstag 22.3. ist Saisoneröffnung von unserer Sommerbeiz in Solothurn an der schönen Aare. Geöffnet bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen.
Fäbu und ich freuen uns auf Besuch

Sonntag, 26. Februar 2012

Das war's


Sodeli, das war’s dann mit unserem aussergewöhnlichen Winter. Unsere Obdach- und arbeitslose Zeit ist vorbei. Wir hatten einen sensationellen, wunderschönen, abwechslungsreichen usw. usw. Winter, welchen wir extrem genossen haben.
Danke Sea Chefs! Dank der Firma hatten wir nicht nur einen wertvollen Kurzeinsatz auf See, sondern gleich noch vier fantastische Monate danach. Was besseres hätte uns kaum passieren können.
Morgen geht’s zurück in die Schweiz. Ich bin gespannt, was uns die nächste Zeit bringen wird.

P.S. Meine Stellvertretung an einer dritten Sek., welche eigentlich am 1. März hätte losgehen sollen, verschiebt sich um zwei Wochen, und unser gemeinsamer Job für den Sommer, das Führen der Sommerbeiz an der Aare, beginnt, je nach Wetter, wohl gegen Anfang April. Das heisst, wenn jemand Stunden-, Tages- oder Wochenjobs für den März für uns weiss, wir machen fast alles.



die helle Stelle ist der aktive Unterwasser-Vulkan (Eldiscreto)

Freitag, 24. Februar 2012

Wärme ist relativ Teil 2

War wohl jeweils doch wärmer, als ich den Eindruck hatte. Habe gestern Abend (beim Gedanken an 9 Grad in der Schweiz) festgestellt, dass ich meine Winterjacke vermisse. Hmm... in Lissabon hatte ich sie bestimmt noch, da war es wirklich sau kalt, aber danach? Irgendwo zwischen Madeira und El Hierro scheint sie mir abhanden gekommen zu sein, aber wo? Absolut keine Ahnung mehr. Je nu, dann gibt's halt  das Zwiebel-Prinzip bis der Frühling kommt.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Wärme ist relativ


Ein Lob auf die Zentralheizung! Ich will mich ja nicht beschweren, wir haben auf unserer „ab in den Süden Vol. 2 – Tour“ wunderbare Temperaturen, vorallem im Vergleich zur Schweiz. In Lissabon ging es mit 15 Grad los (naja, geendet hat es bei 6 Grad), auf Madeira waren es zwischen 14 und 18 Grad, auf La Palma zwischen 15 und 19 Grad und hier auf el Hierro zwischen 18 und 22 Grad. Herrlich! Erst recht mit Blick auf die Temperaturangaben im Tagesanzeiger, wo sich die Schweiz wochenlang im Minusbereich bewegte. Aber so nett sich unsere Wärme auch anhört, ohne Zentralheizungen sind 15 Grad nicht besonders kuschelig.  Hätten wir in Lissabon kein Elektroradiator gehabt, hätten wir uns nicht nur in Restaurants, Strassenbahnen etc. den Hintern abgefroren, sondern auch zu Hause. Auf Madeira hatten wir glücklicherweise im Wohnraum einen Holzofen, so dass wir wenigstens da nach kräftigem Einfeuern auf gemütliche 20 Grad kamen, im Schlafzimmer war’s nie über 15 Grad, was nicht so zu einer frühen Liegezeit anregte.  Auf La Palma dann wieder ein Elektroöfeli. Leider scheint es den Luxus von wärmenden Objekten aber nur für verwöhnte Touristen in ihren Wohnungen zu geben, Restaurants, Museen, Busse etc., - alles eher frisch gehalten.
Hier auf el Hierrro dann anfänglich der grosse Schock: keine Wärmequelle und auf dem Bett nur die südländlisch üblichen Leintücher. Da wir aber nur wenige Meter über dem Meer sind, ist es in der Wohnung auch nachts 20 Grad warm. Glück gehabt! So geniessen wir während der letzten Woche unseres speziellen Winters doch noch die erhofften warmen Temperaturen und speichern so viel wie möglich davon vor unserer Rückkehr in die Schweiz.
So, jetzt muss ich mal aus der Sonne, mir ist es zu warm hier ;-)